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Wirtschaft will mehr Klimaschutz

Berlin, 16. August 2019

Entrepreneurs For Future mobilisieren für Klimastreik

Berlin, 16.8.2019: In Vorbereitung auf den geplanten internationalen Klimastreik im September vernetzen sich die Unternehmen, die Klimaschutz vorantreiben wollen. Das 1. Vernetzungstreffen der „Entrepreneurs For Future“ Berlin gestern Abend platzte aus allen Nähten – die Gründer_innen und Unternehmer_innen wollen jetzt gemeinsam Zeichen setzen.

 

„Ich bin hier, weil ich als Unternehmerin etwas beitragen will, um den Planeten zu retten. Gerade die Wirtschaft hat eine große Verantwortung“, machte Milena Glimbovski (Original Unverpackt GmbH) gleich zu Beginn deutlich. Die Berliner Unternehmerin des Jahres 2018/2019 engagiert sich in der Wirtschaftsinitiative „Entrepreneurs For Future“.

 

Mehr als 120 Unternehmer_innen waren am Donnerstagabend ins Hallesche Haus gekommen, um gemeinsame Aktivitäten auszuloten und sich zu vernetzen. Im Zentrum des Vernetzungstreffens stand die Vorbereitung des 20.9.2019. Zum internationalen Klimastreik der FridaysForFuture Bewegung sind diesmal alle aufgerufen! Unternehmen sind beispielsweise aufgerufen, ihre Läden und Betriebe – ob online oder offline – zu schließen und gemeinsam mit den Mitarbeitenden beim Klimastreik mitzumachen.

 

„Wir schließen am 20.9.2019 unsere Läden. Wir müssen alle ein Zeichen setzen und gemeinsam auf die Straße gehen“, erklärte Raphael Fellmer (Sirplus GmbH) entschlossen. „Wir wollen unseren Mitarbeitenden die Chance geben zum Klimastreik zu gehen und unseren Kund_innen klar machen, dass wir es ernst meinen. Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist die Zeit zu handeln!“

 

Die anwesenden Vertreter_innen von GLS Bank, der Supermarktkette Veganz oder von Soulbottles vermeldeten ebenfalls, dass ihre Filialen bzw. Online-Shops am Klimastreik-Tag geschlossen haben werden. Auch die 400 Mitarbeitenden von Naturstrom sind aufgerufen, sich an den Klimastreiks an den Standorten zu beteiligen. Gemeinsam vereinbarten die Unternehmer_innen konkrete nächste Schritte (Mobilisierung für den Klimastreik, weitere Akteure wie IHK ansprechen, gemeinsame Kommunikationsprojekte, Strategie für online-Shops).

 

Sie alle sind Unterzeichner_innen der Wirtschaftsinitiative „Entrepreneurs For Future“. Insgesamt haben schon mehr als 2.200 Unternehmen für mehr Klimaschutz unterschrieben, die Initiative steht heute für mehr als 170.000 Arbeitsplätze und mehr als 25 Mrd. EUR Umsatz. Die bundesweite Initiative hat sich im März mit dem Ziel der Unterstützung von Fridays For Future gegründet. „Klimaschonendes Wirtschaften funktioniert heute schon. Aber wir brauchen endlich politische Rahmenbedingungen, die faire Wettbewerbsbedingungen für klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle herstellen – damit die Wirtschaft insgesamt umsteuert“, sagte Dr. Katharina Reuter für den Initiativkreis von Entrepreneurs For Future.

 

Theresa Wolf (Solarimo GmbH) ergänzt: „Wirtschaft kann Klimaschutz. Dafür ist es wichtig, dass sich jedes einzelne Unternehmen in der Verantwortung sieht, damit wir zusammen (proaktiv) innovative Lösungen finden können.“

 

#AlleFürsKlima #EntrepreneursForFuture

www.entrepreneursforfuture.de

 

Pressekontakt:
presse@entrepreneursforfuture.de, Dr. Katharina Reuter, 0178-4481991

presse@original-unverpackt.de, Milena Glimbovski

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Entrepreneurs For Future, 11.07.2019

Berlin, 11. Juli 2019

Unternehmerinitiative im Rheinland treibt Klimaschutz voran

 „Ich bin hier, weil ich als UnternehmerIn etwas beitragen will, um den Planeten zu retten. Und wir als VertreterInnen der Wirtschaft haben eine starke Stimme und eine Verantwortung.“

Solche Sätze hörte man von allen der 30 TeilnehmerInnen, die sich am 09.07.2019 beim ersten Netzwerktreffen von Entrepreneurs For Future im Rheinland in Köln zusammengefunden hatten. Es hätte nicht passender sein können, dass zeitgleich zum Netzwerktreffen die Stadt Köln den Klimanotstand ausgerufen hat. Sie folgte damit Düsseldorf und Bonn, die kurz zuvor ebenfalls zu dieser Maßnahme gegriffen hatten. 

 

Auf dem Treffen konnten erste konkrete Maßnahmen beschlossen werden: Mit den IHKs im Rheinland ins Gespräch kommen, um unter KMUs für EntrepreneursForFuture zu werben. Außerdem ist die gemeinsame Teilnahme des Netzwerks beim nächsten globalen Klimastreik am 20.09.2019 geplant. 

 

Das nächste Treffen der UnternehmerInnen für eine bessere Zukunft wird am 29.08.2019 stattfinden, erneut im Forum Food & Nachhaltigkeit. Jeder Entrepreneur ist herzlich Willkommen. 

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Entrepreneurs For Future, 10.07.2019

Berlin, 1o. Juli 2019

2.000 Unternehmen unterstützen Entrepreneurs For Future

Mit mehr als 2000 Unterstützern hat die Unternehmensinitiative Entrepreneurs for Future einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die im März 2019 gegründete Plattform vereint UnternehmerInnen mit dem gemeinsamen Ziel, den Klimaschutz voranzubringen.

 

Entrepreneurs for Future bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich mit anderen Wirtschaftsakteuren über eine nachhaltige Entwicklung bzw. über aktiven Klima- und Umweltschutz auszutauschen und lokal zu vernetzen. Das große Engagement der UnternehmerInnen ist auch an dem Interesse lokaler Treffen zu erkennen. Die ersten regionalen Veranstaltungen der Entrepreneurs For Future finden in Stuttgart, Köln, Frankfurt und Hamburg statt. Das beweist, Unternehmen wollen aktiv einen Beitrag leisten.

Die Forderungen der Initiative stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und setzen sich u.a. für die Kreislaufwirtschaft und die Errichtung eines Klimainnovationsfonds ein. Gemeinsam mit Entrepreneurs for Future wird an klimafreundlichen und profitablen Geschäftsmodellen gearbeitet. Anlässlich des kommenden Klimagipfels des UN-Generalsekretärs diesen Herbst in New York plant die Fridays for Future-Bewegung für den 20. September 2019 einen globalen Streik, der auch von Entrepreneurs for Future unterstützt wird.

 

Entrepreneurs for Future wurde von der Eco Innovation Alliance, Unternehmensgrün, VSF, BÖLW, Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland und AÖL initiiert und gegründet. Unterzeichnet haben Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen in Europa.

Die unterzeichnenden Unternehmen wenden sich nicht nur mit ihren Forderungen an die Bundesregierung, sondern setzen bis 2025 auch ambitionierte Klimaschutzversprechen in ihren jeweiligen Betrieben um.

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Entrepreneurs For Future, 21.05.2019

Berlin, 21. Mai 2019

1.000 Unternehmen unterzeichnen Klima-Forderungskatalog

Im Vorfeld des globalen Klimastreiks der Fridays For Future-Bewegung am 24. Mai fordern mehr als 1.000 Unternehmen der innovativen Wirtschaft von der Politik eine ambitioniertere Klimapolitik. Die sich in Anlehnung an die Jugendproteste „Entrepreneurs For Future“ genannte Initiative fordert unter anderem klimapolitische Planungssicherheit sowie eine wirksame und ansteigende CO2-Bepreisung.

 

Die #EntrepreneursForFuture stehen für über 100.000 Arbeitsplätze und mehr als 20 Mrd. EUR Jahresumsatz. Die Vielfalt der unterzeichnenden Unternehmen zeigt, wie breit heute Klimaschutz in der Wirtschaft verankert ist. Neben klassischen Großunternehmen wie Remondis oder Veolia gehören auch namhafte Mittelständler wie Werner & Mertz, HiPP, badenova AG oder wpd AG zu den Unterzeichnern. Aber auch zahlreiche „hidden champions“ aus Branchen wie Maschinenbau (elobau GmbH) oder IT-Infrastruktur (Paessler AG) sind dabei, ebenso wie die stark vertretene Startup-Szene.

 

Mit der Initiative wollen die Unternehmen die Aufmerksamkeit für existierende nachhaltige Technologien und Lösungen schaffen sowie ein gesamtgesellschaftliches Umdenken und Verantwortung für eine nachhaltige Wirtschaft anstoßen. Die Besonderheit der Initiative ist, dass die Unterzeichnenden aus den verschiedensten Branchen kommen. Für nachhaltige Energie­unternehmen und Mobilitätsdienstleister ist Klimaschutz ebenso elementar wie für Biobetriebe und Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft.

 

„Um zukunftsfähige Arbeits­plätze zu schaffen und zu sichern, ist die konsequente und schnelle Einführung erneuerbarer Energien, einer ökologischen Landwirtschaft, einer Kreislaufwirtschaft und einer neuen Mobilität unverzichtbar“, stellt Roland Schüren, selbstständiger Bäckermeister aus Hilden (250 Mitarbeitende) und E-Mobilitätspionier fest.

 

Die innovative Wirtschaft setzt auf CO2-Bepreisung. Dazu erklärt Thomas Jorberg, Vorstands-sprecher GLS Gemeinschaftsbank eG: „Eine CO2-Abgabe beginnend mit 40 Euro/t. ist die notwendige Leitplanke auf dem Weg in die CO2-Neutralität. Sie wird in Europa jährlich über 180 Mrd. Euro an Investitionen in neue Technologien freisetzen, Millionen von Arbeitsplätzen schaffen und die globale Wettbewerbsfähigkeit unter den Rahmenbedingungen des Pariser Klimaabkommens sichern.“

 

„Klimaschutz ist weniger eine Belastung für die deutsche Wirtschaft als eine Chance für unsere globale Wettbewerbsfähigkeit“ ist auch Martina Rauch, Geschäftsführerin Unternehmens-kommunikation Veolia Deutschland GmbH, überzeugt. Die Stellungnahme der Entrepreneurs For Future fordert die Stärkung der Kreislaufwirtschaft durch Fest- und Durchsetzung von Rücknahme-, Recycling-, Wiederverwertungsquoten. Rauch weiter: „Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüssel für den Schutz von Ressourcen und Klima. Um die Ressourcenwende zu beschleunigen, braucht es mehr politische Anreize z.B. für den Einsatz von Rezyklaten.“

 

Dr. Tim Meyer, Vorstand NATURSTROM AG, erläutert die Forderungen zur Beschleunigung der Energiewende: „Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Deutschland unterstützen die Fridays For Future und deren Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg. Denn die gegenwärtige Lethargie in der Energiepolitik hilft weder dem Klima noch der Wirtschaft. Dabei bietet die Energie-wende beides: enorme Chancen für den Klimaschutz und unseren Wirtschaftsstandort. Im Gegensatz zur Bundesregierung haben das weite Teile der Wirtschaft längst begriffen.“

 

Start-ups denken heute Klimaschutz heute von Anfang an mit. Einer von ihnen ist Alex Melzer, Gründer/ CEO ZOLAR GmbH: „Technisch ist eine Energiewende zu 100 Prozent Erneuerbare Energien längst kein Problem mehr. Wirtschaftlich und schnell kann sie nur erfolgen, wenn es faire Rahmen-bedingungen gibt, die externe Kosten wie CO2 Verschmutzung konsequent in den Endverbraucher-preis einpreisen.“ Und Christian Kroll, Gründer/ CEO Ecosia GmbH ergänzt: „Eine CO2-Bepreisung schadet nicht der Wirtschaft, sondern sorgt einfach dafür, dass alle für ihre Ressourcennutzung bezahlen. Tausende Entrepreneurs For Future nutzen von Anfang an 100 Prozent Erneuerbare für den Betrieb von Servern oder Maschinen. Wir zahlen damit mehr für Energie, um die Umwelt zu schonen. Eine Bepreisung sorgt also für Kostenwahrheit.“

 

Die Unternehmensinitiative fordert auch eine Mobilitätswende mit Fokus auf effizienter Ausnutzung der Verkehrsmittel, öffentlichem Verkehr, geteilten Verkehrsmitteln, Kerosinsteuer sowie CO2-freie Antriebssysteme. Dazu Bruno Ginnuth, Gründer/ CEO CleverShuttle, GHT Mobility GmbH: „Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei. Wollen wir mit der Forderung einer lebenswerten, gesünderen und schöneren Stadt wirklich ernst machen, bedarf es einer gemeinsamen Initiative. Die Unterstützung von Entrepreneurs For Future ist für CleverShuttle keine Wahl, sondern Pflicht.“

 

Die unterzeichnenden Unternehmen wenden sich nicht nur mit ihren Forderungen an die Bundesregierung, sondern setzen bis 2025 auch ambitionierte Klimaschutzversprechen in ihren jeweiligen Betrieben um.

Pressemitteilung 21.5.2019 zum Download als PDF-Datei (225 kb)

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Pressekontakt: presse©entrepreneursforfuture.de

Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün

David Wortmann, Eco Innovation Alliance

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Pressemitteilung von
Entrepreneurs For Future, 28.03.2019

Berlin, 28. März 2019

Mehr als 300 Unternehmen starten #EntrepreneursForFuture, um Klima- und Umweltschutz schneller voranzutreiben

Um die weltweit streikenden Schüler_innen und Studierenden zu unterstützen, hat die Initiative #EntrepreneursForFuture“ eine Stellungnahme mit dem Titel „FridaysForFuture sind dringender Weckruf – Wirtschaft will endlich mehr Klimaschutz umsetzen“ veröffentlicht.Seit dem Start der Initiative am 22.3.2019 haben schon mehr als 300 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen der Wirtschaft die Stellungnahme unterzeichnet. Darunter u.a. vilisto GmbH, Milk the sun, Manomama, Ihr Bäcker Schüren, Zolar GmbH, badenova AG & Co. KG, CleverShuttle, wpd AG, REMONDIS Assets & Services GmbH & Co. KG, Tomorrow Bank, Ecosia, Hannoversche Kassen, Triodos Bank, Shift GmbH, Polarstern Energie und goood mobile. Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit ihren Geschäftsmodellen, Innovationen und Leistungen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, sind eingeladen, den Aufruf online zu unterstützen.

 

„Wenn wir jetzt handeln, ist eine geregelte Dekarbonisierung der Wirtschaft möglich. Nur dann können wir die Klimakrise noch steuern und unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten“, appelliert Sina Trinkwalder, Unternehmerin und Zukunftsaktivistin aus Augsburg. „Dafür streiken die Kinder und Jugendlichen von FridaysForFuture, denen unsere volle Unterstützung gilt.“

 

Mit der Initiative wollen die Unternehmen die Aufmerksamkeit für existierende nachhaltige Technologien und Lösungen schaffen sowie ein gesamtgesellschaftliches Umdenken und Verantwortung für eine nachhaltige Wirtschaft anstoßen. Die Besonderheit der Initiative ist, dass die Unterzeichnenden aus den verschiedensten Branchen kommen. Für nachhaltige Energie­unternehmen und Mobilitätsdienstleister ist Klimaschutz ebenso elementar wie für Biobetriebe und Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft.

 

„Um zukunftsfähige Arbeits­plätze zu schaffen und zu sichern, ist die konsequente und schnelle Einführung erneuerbarer Energien, einer ökologischen Landwirtschaft, einer Kreislaufwirtschaft und einer neuen Mobilität unverzichtbar“, stellt Roland Schüren, selbstständiger Bäckermeister aus Hilden (250 Mitarbeitende) und E-Mobilitätspionier fest.

 

Zudem sehen die Unternehmen die Politik in der Pflicht, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. „Die Staaten der Weltgemeinschaft haben sich völker­rechtlich verbindlich dazu verpflichtet, die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten. Als unterzeichnendes Unternehmen stehen wir hinter dem Pariser Klima­­schutz­abkommen“, so Alex Melzer, Gründer der Zolar GmbH, einem schnell wachsenden Start-Up für Solaranlagen in Berlin.

 

„Die jungen Menschen von FridaysForFuturerütteln uns wach: Wir rasen in einem enormen Tempo auf eine Klimakrise zu, auch weil die Gesetze und Vorgaben der aktuellen Politik nicht ausreichen“, so Dr. Katharina Reuter von UnternehmensGrün, eine der Initiatorinnen der Initiative. „Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass die technologische Entwicklung sehr schnell voranschreitet, die Möglich­keiten für den Klimaschutz enorm und die Kosten immens gesunken sind,“ betont Mit-Initiator David Wortmann, Unternehmer und Gründer der Eco Innovation Alliance. Doch derzeit schützen politische Rahmenbedingungen Geschäftsmodelle und Industrien der Vergangenheit – umweltfreundlichen Technologien bleibt ein fairer Marktzugang versperrt.

 

Die Stellungnahme #EntrepreneursForFuture formuliert acht Forderungen:

  1. Eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren.
  2. Beschleunigung der Energiewende durch schnellenKohleausstieg, Umsetzung einer 100% Erneuerbaren Energien Strategie, Verankerung von Efficiency First, Steuerförderung für Gebäudesanierungen und ambitioniertem Gebäude­energiegesetz.
  3. Divestment und Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025.
  4. Mobilitätswende mit Fokus auf effizienter Ausnutzung der Verkehrsmittel, öffentlichem Verkehr, geteilten Verkehrsmitteln, Kerosinsteuer sowie CO2-freie Antriebssysteme.
  5. Agrar- und Ernährungswende mit Maßnahmen wie der Ausdehnung einer ökologischen Landwirtschaft und Subventionen, die in Einklang mit den Klimaschutzzielen stehen.
  6. Stärkung der Kreislaufwirtschaft durch Fest- und Durchsetzung von Rücknahme-, Recycling-, Wieder­verwertungs­quoten.
  7. Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, die innovative Lösungen für die Steuerung/der Klimakrise realisieren.
  8. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das eine dekarbonisierte Wirtschaft im Einklang mit dem in Paris vereinbarten 1,5°C Ziel erreicht.

Über #EntrepreneursForFuture:

Wir sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die heute schon Klimaschutz voranbringen bzw. sich dafür einsetzen, dass die Wirtschaft mit innovativen Produkten, Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen einen schnelleren Klimaschutz voranbringt. Unsere Initiator_innen sind: UnternehmensGrün (Koordination), SEND, BÖLW, vsf, Eco Innovation Alliance und AöL. Weitere Unterstützer_innen sind der Bundesverband Carsharing, der Bundesverband Deutsche Startups, The Beam und forum Nachhaltig Wirtschaften (Liste wird fortlaufend aktualisiert).

 

Pressekontakt: presse©entrepreneursforfuture.de

Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün

David Wortmann, Eco Innovation Alliance

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